Hallo zusammen,
zum Thema gibt es wohl mehr als nur eine Antwort.
Jeder hat da so seine Erfahrungen gemacht...und die endsprechenden Lehren daraus gezogen(hoffe ich zumindest).
Meine Lehre aus einer richtig verfahrenen Situation war: Alles dabei und Griffbereit zu haben

!
War nämlich echt doof mitten im Matsch erst mal das Bergegerät aus den Tiefen des LT´s rauszuwühlen.
Seitdem ist alles wichtige wie kleiner u. großer Spaten/Schaufel, Schäkel und Bergegurt sowie Sandbleche so positioniert das man jederzeit ohne Aufwand rankommt. Reserverad sowieso!
Was ich noch als wichtig erachten würden....Bruchlast und länge(n) der mitgeführten Gurte.
Ich zieh immer mal wieder den ein o. anderen Fronttriebler aus einer sandigen bzw. morastigen Stelle( Die Leute meinen ja immer wenn da ein Womo steht können Sie da auch hin...und merken erst wenn es zu spät ist das es einen Grund hat warum da nur EINER steht- 4WD

-und schwupps....geht dann nichts mehr).
Und dann....3m 2,8 to. Seil(wenn überhaupt) dabei....oder (Kinder)Förmchen als Schaufelersatz(zuletzt auf Römö gesehen).
Bin selbst schon mal so tief im Moder versunken das da kein Allrad oder Sperren mehr geholfen haben, und war froh das die Board eigenen Bergegurte bis zum halbwegs festen Untergrund gereicht haben....wo zugkräftige Hilfe wartete. Denn was nützt es wenn der Helfer rankommt, beim Bergeversuch( da sind ja erheblich höhere Kräfte und Traktion notwendig) dann aber im gleichem Morast festsitzt-keinem.
Was ich mir "schenke" ist fest installierte Bergewinde. Geräte die die nötige Kraft entwickeln sind so groß und schwer das meines Erachtens keinen Sinn macht....es sein denn man ist immer allein im Wald unterwegs.
Eine Handwinde ist zwar nicht so elegant...tut es aber genauso gut.
Allen einen Pannenfreie Fahrt
Andreas